Jeder Baum hat eine charakteristische Rinde, sowohl in der Farbe, als auch im Muster.
Eine Sammlung von Rindenstücken kann verschiedenen Zwecken dienen:
- Ausstellung machen - Thema: die Merkmale der einzelnen Baumarten (dazu gehören natürlich auch Blätter, Früchte usw.)
- Illustration eines "Baumlebenslaufes" (s.o.)
- Baumquiz: Die Kinder sollen Bäume anhand der Rindenabdrücke erkennen.
Herstellung:
1. Reibebild
Wickelt einen Bogen starkes, aber nicht zu dickes Papier um den Stamm - die Musterung sollte nicht durch Moose oder Flechten verdeckt sein - und bindet ihn mit Bindfaden oben und unten fest. Anschließend reibt vorsichtig mit farbigem Wachs (Schusterpolierwachs) oder Wachsmalkreide über das Papier. Das Rinden- oder Borkenmuster überträgt sich auf das Papier.
Auf dem fertigen Abdruck werden noch Datum, Fundort, die Höhe am Baumstamm und eventuell weitere besondere Merkmale eingetragen.
Findet Ihr abgefallene Rindenstücke mit Fraßgängen des Borkenkäfers, so lohnt es sich, auch hiervon Abdrücke zu machen.
Beschreibung aus:
(54) Kosmos-Familienbuch der Natur; S.112/113
Kosmos Verlag
2. Reißbild
Zeichnet auf das hochkant liegende Zeichenpapier zwei Begrenzungslinien für den Stamm. Reißt vorsichtig aus grauem Papier viele Papierfetzen heraus und klebt sie so auf das Zeichenpapier, daß das Bild einer Rinde entsteht.
3. Malbild
Mit weißer und schwarzer Tapetenfarbe, hellbraunem Tonpapier und einem Stück Birkenrinde als Vorlage wird ein Reliefbild hergestellt. Dicke und dünne Rindenformen können durch unterschiedlich dicken Farbauftrag nachgebildet werden.
4. Plastilin- oder Knetebild
Mit mehreren rotbraunen Plastilinstangen und einem Stück Roßkastanienrinde als Vorlage wird ein plastisches Bild hergestellt.
Die Methoden 2 bis 4 sind ausführlich beschrieben in:
(58) Unterricht Biologie; 126/1987 S.16
Dulitz, B.; Friedrich Verlag Velber