Hier kannst du sehen, wie der Landwirt das Getreide anbaut und erntet.
September/Oktober: Die Pflanzen, die zuvor auf dem Acker wuchsen, werden ungefähr 30 cm tief untergepflügt, wo sie verrotten können und den nachfolgenden Pflanzen sogar noch Nährstoffe abgeben. Die wichtigsten Wirkungen des Pflügens sind außerdem, dass der Boden gelockert und gemischt wird und Unebenheiten in der Boden-Oberfläche ausgeglichen werden.
November/Dezember: Mit einer Drillmaschine, die hinter einer Egge läuft, wird der Weizen gesät. Früher waren dafür mehrere Arbeitsgänge notwendig. Heute geschieht dies meistens in einem Arbeitsgang durch den Einsatz einer Kreiselegge mit sehr schnell rotierenden Zinken, die die oberste Bodenschicht lockert und fein krümelt und einer Sämaschine.
März-Juni: Es wird mehrmals gedüngt, um die fehlenden Pflanzennährstoffe zu ergänzen. Dies geschieht mit Düngern vom bauernhof (Gülle, Mist, Jauche, etc.) und auch mit zugekauften Mineraldüngern
April-Juni: Wenn die Pflanzen von Schädlingen befallen werden, werden sie oft gespritzt. Das steigert zwar die Erträge, ist aber nicht ganz unbedenklich, denn die Mittel sind giftig. Der ökologische Getreideanbau kommt ohne Spritzungen aus.
Juli: Wenn das Getreide reif ist, wird es gedroschen. Der Mähdrescher mäht die Halme ab und trennt das Korn vom Stroh. Das Korn wird im Mähdrescher zwischengelagert und später auf Anhänger übergeladen und zur Mühle gebracht. Das Stroh wird direkt vom Mähdrescher wieder "ausgespuckt".
Juli: Das Stroh wird entweder gehäckselt (zerkleinert) und dient der nächsten Frucht als Dünger, oder es wird in Ballen gepresst (Foto) und z.B. als Einstreu für Kühe, Schweine oder Pferde verwendet.