Wie werden aus einer Kartoffel ganz viele?
Ende April werden die Saatkartoffeln in den Boden gelegt. Du erkennst die Augen? Es sind die kleinen dunklen Vertiefungen. Aus ihnen treiben eine oder mehrere Stängel aus.
Aus diesem Stängel bildet sich der oberirdische Teil der Kartoffelpflanze: die Blätter, der Stängel, die Blüte und auch die Frucht
Vom Hauptstamm zweigen die Wurzeln ab. An deren Ende bilden sich die neuen Kartoffeln. Die Mutterknolle wird immer kleiner und vergeht.
Die Kartoffeln werden angehäufelt, damit sich noch mehr Seitentriebe und Kartoffeln bilden.
Wenn der Kartoffelstrauch richtig prächtig gewachsen ist, beginnt er zu blühen.
Der größte Feinde der Kartoffel ist der Kartoffelkäfer. Sie sind sehr gefräßig und können großen Schaden in den Feldern anrichten. Meist werden deshalb Gifte gesprüht um die Schädlinge zu vernichten.
Alle grünen Teile der Kartoffel sind giftig. Auch die hier gezeigte Frucht. Sie ist aufgeschnitten. Aus den Samenkörnern, die du sehen kannst, werden Saatkartoffeln durch aussäen gezogen.