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  • Mit allen Sinnen wahrnehmen
    Juni 20002

    Neben dem Bild erzählen wir, was du sehen kannst.

    Aus Schuhkartons, die wir uns besorgt hatten, bauten wir Fühlkisten. Vorn wurde eine Öffnung hinheingeschnitten, durch die die Hand passt. In der Kiste haben wir Sachen zum Fühlen versteckt. Alle Kisten wurden gestapelt, da gab es viel zu raten.
    Die drei lesen gerade etwas über einen Jungen, der blind ist und in eine Blindenschule geht. Der Junge hat eine ebenfalls blinde Freundin. In der Schule lernen die beiden auch, trotz ihrer Behinderung zurecht zu kommen.
    Hier wird getestet, ob wir auch Blindenschrift lesen können. Mit einer Stecknadel wird auf einer weichen Unterlage der Umriss eines einfachen Gegenstandes gestochen. Danach haben wir versucht die Sachen wieder zu erkennen.
    Auf das Plakat, dass zwischen den beiden liegt, haben wir Buchstaben geklebt. In den unteren Reihen wurden die Buchstaben immer kleiner. Dann haben wir ausprobiert, bis zu welcher Reihe wir noch lesen können. Dabei haben wir in drei Meter Abstand gestanden und immer ein Auge zugedeckt.
    Alina und Sophie haben zu Hause ein supertolle Geräuschkassette gemacht. Es war total witzig, was sich die beiden alles einfallen ließen, du siehst ja, wie Sarah lachen muss. Manches war auch schwer zu raten!
    Drei verschiedene Riechmemories gab es zum Aussuchen! In den Filmdosen war immer zweimal das Gleiche. Wenn man mit der Nase herausgefunden hatte, welche Döschen zueinander passen, konnte man auf der Unterseite kontrollieren.
    Jana hatte ein Fühlbild gebastelt. Verschiedene Sachen zum Ertasten waren drauf geklebt. Gentiana und Dilan probieren es gerade aus.
    In die Kreisel konnten wir verschiedenfarbige Dreiecke stecken. Wenn wir den Kreisel gedreht haben, vermischten sich die Farben für unsere Augen. Das kann man leider auf dem Foto nicht sehen.
    Hier wird ein Kreisel aus schwarzen und weißen Dreiecken gebaut. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit konnten wir sogar bei diesem Kreisel Farben sehen!
    Beim Tiernasenlotto ging es darum, zu jedem Tier die passende Nasen zu finden. Es gab auch noch ein Nasenmemory. Da mussten wir immer zwei gleiche Menschennasen finden!
    In vier verschiedenen Sachbüchern gab es Informationen über die Sinnesorgane.
    Jeden Tag haben Kinder verschiedene Obst- und Gemüsesorten mitgebracht. wir haben mit verbundenen Augen und auch manchmal mit zugehaltener Nase versucht, welche Sachen wir beim Schmecken erkennen können! Vorne siehst du den Arbeitspass liegen, den wir ausgefüllt haben.
    Auf dem Whobbler musste man mit den Füßen drei Kugeln in die drei Löcher bringen. Das war ganz schön schwer!

    Heute geh' ich aus dem Haus

    Gedichte von Kindern der 3a
    nach Helme Heine.

    Heute geh' ich aus dem Haus
    In die weite Welt hinaus.

    Will mit meinen Augen sehen,
    wie das Krokodil vom Dreier springt.

    Will mit meinen Ohren hören,
    wie die Kinder schreien.

    Will mit meiner Nase riechen,
    wie die Blumen duften.

    Will mit meiner Zunge schmecken,
    alle Sommerfrüchte.

    Will mit meinen Händen fühlen:
    den Sand am Strand. (P.)
    Heute geh' ich aus dem Haus
    In die weite Welt hinaus.
    Will mit meinen Augen sehen,
    wie ich auf dem Treppchen steh'
    und meine Medaille anseh'.
    Will mit meinen Ohren hören,
    wie meine Flöte klingt
    und wie ein Vogel singt.
    Will mit meiner Nase riechen,
    die Grillwürstchen auf dem Rost
    und den leckeren süßen Most.
    Will mit meiner Zunge schmecken,
    rote Erdbeeren und Tomaten
    und das Fleisch auf dem Grill gebraten.
    Will mit meinen Händen fühlen,
    den warmen Sand
    mit den Muscheln am Strand. (L.)
    Heute geh' ich aus dem Haus
    In die weite Welt hinaus.

    Will mit meinen Augen sehen,
    wie der Wind die Sonne überwältigt.

    Will mit meinen Ohren hören,
    wie der Vogel sein Morgenlied singt.

    Will mit meiner Nase riechen,
    die Luft vom großen Wald.

    Will mit meiner Zunge schmecken,
    all die Früchte von der Welt.

    Will mit meinen Händen fühlen,
    den Ast, der vor mir liegt. (G.)
    Heute geh' ich aus dem Haus
    In die weite Welt hinaus.

    Will mit meinen Augen sehen,
    dass der Elefant nach Süden fliegt

    Will mit meinen Ohren hören,
    dass der Regen an die Scheibe klopft.

    Will mit meiner Nase riechen,
    Mamas leckeren Erdbeerkuchen.

    Will mit meiner Zunge schmecken,
    nur leckere Sachen wie: Apfel und Birne

    Will mit meinen Händen fühlen:
    ob Schleim so richtig klebrig ist. (E.)